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09.04.2021

Corona-Krisenmanagement der Schulpolitik fällt durch

Demnach vergeben sechs von zehn Bürgerinnen und Bürgern (59 Prozent) für das allgemeine Krisenmanagement der Bildungspolitik während der Pandemie die Schulnote 5 (»mangelhaft« - 30 Prozent) oder 6 (»ungenügend« - 29 Prozent). Ein Fünftel (19 Prozent) bewertet es mit einer 4 (»ausreichend«), 14 Prozent geben eine 3 (»befriedigend«). Mit 2 (»gut«) benoten 4 Prozent, mit 1 (»sehr gut«) 2 Prozent. Das ergibt die Durchschnittsnote 4,5 - Versetzung stark gefährdet.

Noch strenger in ihrem Urteil sind die Eltern schulpflichtiger Kinder: 36 Prozent geben eine 6, 33 Prozent eine 5, 23 Prozent eine 4 und 6 Prozent eine 3. Eine 1 oder 2 wird mit jeweils 1 Prozent so gut wie gar nicht vergeben. Die Durchschnittsnote ist eine glatte 5,0.

»Das Urteil ist ebenso eindeutig wie verheerend: Das Krisenmanagement in der Bildungspolitik wird für krachend gescheitert erklärt. Die miesen Noten spiegeln die persönlichen Erfahrungen der Menschen wider«; sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Auch die allgemeine Fähigkeit der Schulen, in Pandemie-Zeiten digitalen Fernunterricht anzubieten, fällt überwiegend durch. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) aller Befragten vergibt eine 5, ein Sechstel (17 Prozent) eine 6. Unter den Eltern benoten vier von zehn (40 Prozent) mit 5 und ein Viertel (26 Prozent) mit 6.

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© Gina Sanders - Fotolia.com

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